250 Schiffe und Boote haben im September 2007 4 Tage lang an den bunten Schiffskorsos und Präsenta- tionen zwischen zwei Flussbrücken vor den Kais der Altstadt von Orléans teil genommen. Das Fahrwasser ist eigens für das Fest ausgebaggert worden um einen streng abgegrenzten Bereich durch- gehend schiffbar zu machen. Stromschnellen wurden entschärft, Felsen entfernt, Untiefen beseitigt. Sicherungsseile mit Bojen quer über den Fluss gespannt. Wo bleibt da das Abenteuer, haben wir uns gefragt ? Die nieder-österreichische Donauzille "Emhain" hat als einziges nicht französisches Boot die Festival-Meile von Orléans verlassen um die Loire flussaufwärts auf der naturbelassenen Strecke zu erkunden. Sehr spannend ist es gewesen im unbekannten Fahrwasser zu navigieren dessen Tiefe zwischen 20cm und 3 Meter differiert, das außerdem - als Wildfluss - unzählige Barrieren in Form von Felsen, Sandbänken , Grundsteinen , abgetauchten Baumstämmen und teils reißenden Stromschnellen enthält - vor allem auch sehr unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten aufweist. Das Bord-Echolot reicht für solche Fahrbedingungen nicht aus. Ein wirklich flusserfahrener Mann am Bug wird gebraucht , um mit der Setzstange laufend die Tiefe zu loten, die Wasseroberfläche zu lesen und rechtzeitig Felsen unter der Oberfläche zu erspähen . Wir hatten den besten ...